Die Module GT1–4 beinhalten die chronologisch aufgebaute Vorlesungsreihe «Wie das Neue in die Welt kommt. Geschichte und Theorie der modernen Architektur (1850-1990)», die von den Studierenden über vier Semester jahrgangsübergreifend besucht wird. Zudem absolvieren sie pro Semester jeweils eine spezifische, durch methodische Einführungen unterstützte, schriftliche Übung.
Die Lehrveranstaltung vermittelt grundlegendes Wissen über die Hauptwerke der modernen Architektur seit 1850; sie ermöglicht Einblicke in Epochen, Begriffe und Arbeitsschwerpunkte. Ziel ist die Bildung eines Bewusstseins für die Geschichtlichkeit der Architektur, sowie das Gewinnen von Kenntnissen über die kulturellen Bedingungen und historischen Kontexte ihrer Entstehung. Die Übungen schaffen auf wissenschaftlich fundierter Basis einen Zugang zur Architekturanalyse und -beschreibung.
Der Lehrbereich «Archiv» versteht Geschichte und Theorie der Architektur als geistige Tätigkeit und Handwerk zugleich. In der gemeinsamen Arbeit an konkreten Fragestellungen erwerben die Studierenden grundlegende Kompetenzen in den Techniken und Methoden des wissenschaftlichen Arbeitens. Sie schreiben im Verlauf der vier Semester Textarbeiten, die je in einem direkten Bezug zu dem in der Vorlesung behandelten Zeitabschnitt stehen. Diese Übungen steigern sich im Schwierigkeitsgrad, für ihre Bearbeitung sind zunehmend komplexere Fähigkeiten und Kenntnisse erforderlich.
Schwerpunkt GT3. Die Studierenden besuchen die Vorlesungsreihe GT-C «Zwischen Konjunktur und Krise – Die Architektur der 1940er bis 1960er Jahre» (HS gerade Jahre) oder GT-A «Historismus und Fortschritt – Die Architektur an der Wende vom 19. ins 20. Jahrhundert» (HS ungerade Jahre) und schreiben einen Essay zur Relevanz von Wohnbauten aus dieser Epoche.
Diese Beschreibung ist rechtlich nicht verbindlich! Weitere Informationen finden Sie in der detaillierten Modulbeschreibung.