Modulbeschreibung

Prozess und Resscource 1

Kurzzeichen:
M_arch.PR1
Unterrichtssprache:
Deutsch
ECTS-Credits:
2
Arbeitsaufwand (h):
60
Leitidee:

In den Modulen PR1–4 werden die statischen, gebäudetechnologischen, bauphysikalischen und akustischen Grundlagen unter besonderer Berücksichtigung ökologischer, ökonomischer und nachhaltiger Aspekte als integraler Bestandteil des architektonischen Entwurfsprozesses vermittelt.


Die Studierenden sollen das Basiswissen über passive und aktive Strategien, Prinzipien und Komponenten für die Temperierung, die Lüftung, die Belichtung, die Beleuchtung und Gebäudeinstallationen erlangen und gleichzeitig für die Bedürfnisse des Menschen und die Prozesse der Ökologie, Ökonomie und Nachhaltigkeit sensibilisiert werden. Ebenso sollen sie die Tragwirkung einer Struktur und das Zusammenwirken von Struktur, Material und Raum verstehen und daraus abgeleitet eigenständige Tragwerkskonzepte entwickeln können.


Die Lerninhalte werden über verschiedene Themen und Lehrformate vermittelt und direkt in die Arbeit am jeweiligen Entwurfsprojekt integriert. Über den direkten Transfer des erworbenen Wissens in die Projektarbeit soll die fachliche Voraussetzung für den Entwurfs -und Planungsprozess sowie die Baupraxis geschaffen werden.


Schwerpunkt PR1. Die Studierenden lernen die Grundlagen der Haustechnik sowie Bauphysik kennen und anwenden.

Modulverantwortung:
Prof. Jessen Anna (JEAN)
Lehrpersonen:
Evrard Arnaud (EVAR), Steinmann Markus (SCON)
Standort (angeboten):
St. Gallen (Standard)
Modultyp:
Pflichtmodul für Architektur STD_23(Empfohlenes Semester: 1 | Niveau B: Basic level course)Kategorien:Grundstudium Architektur (A_GS), Technik (A_Tech)
Semester Empfehlung:
Keine Semester Empfehlung für dieses Modul vorhanden.
Bemerkungen:

Workload[h]

Kontaktstudium: 18

Begleitetes Selbststudium: 18

Unbegleitetes Selbststudium: 24

Modulbewertung:
Note von 1 - 6

Leistungsnachweise und deren Gewichtung

Während der Unterrichtsphase:
Bewertungsart:
Note von 1 - 6
Gewichtung:

Kurs 1 – Bauphysik: Schriftliche Prüfung, 50% der Modulnote
Kurs 2 – Haustechnik: Schriftliche Prüfung, 50% der Modulnote

Bemerkungen:

Beurteilungskriterien

 

Kurs 1 – Bauphysik

Einstieg in das Thema und Erfassung der Aufgabe: Gewichtung 1

  • Korrekte Erfassung und verständlicher Einstieg in die Aufgaben
  • Sinnvolle Eingrenzung der Themen (Fokussierung)

Inhaltbearbeitung und Zielerreichung: Gewichtung 3

  • Methodisch saubere, präzise und nachvollziehbare Inhaltsbearbeitung
  • Korrekte und nachvollziehbare Berechnungen
  • Priorisierung der Erkenntnisse und Ableitung von adäquaten Schlussfolgerungen
  • Zielerreichung mit Blick auf die Aufgaben

Darstellung der Ergebnisse, Bericht, Abgabe: Gewichtung 1

  • Darstellung aller wesentlichen Ergebnisse in der notwendigen Tiefe
  • Integration der Vorlesungsinhalte
  • Ansprechendes Dokument und grafisches Layout

 

Kurs 2 – Haustechnik

Einstieg in das Thema und Erfassung der Aufgabe: Gewichtung 1

  • Umfang der Analyse (Alle Systeme erfasst)
  • Korrektheit der Analyse

Inhaltbearbeitung und Zielerreichung: Gewichtung 2

  • Eigenständigkeit der Analyse
  • Abgrenzung der Teilsysteme
  • Bearbeitungstiefe
  • Eigene Reflexion und Diskussion

Darstellung der Ergebnisse, Bericht, Abgabe: Gewichtung 2

  • Eigenständigkeit der Darstellungsart
  • Textqualität
  • Allgemeine Verständlichkeit
  • Qualität der Darstellung und Präsentation

Inhalte

Angestrebte Lernergebnisse (Abschlusskompetenzen):

Lernziele Kurs 1 – Bauphysik

Die Absolventinnen und Absolventen...

  • Haben das Verständnis der Konzepte des hygrothermischen Komforts und der Prinzipien der Energieeffizienz, um Fachexperten in ihren Planungs- und Bauprozess einbeziehen zu können
  • Erwerben vertiefte Kenntnisse über die verschiedenen Dämmstoffe, um deren relative Leistung beurteilen zu können
  • Können die Entwicklung der Prinzipien der bioklimatischen und nachhaltigen Architektur kritisch untersuchen und in ein ganzheitliches Gebäudekonzept integrieren


Lernziele Kurs 2 – Haustechnik

Die Absolventinnen und Absolventen...

  • Haben das Verständnis für die physikalischen und thermodynamischen Grundlagen von Heizung, Kälte, Lüftung, Sanitär und Elektroanlagen
  • Können einfache Grobdimensionierungen von Anlagekomponenten herleiten und berechnen
  • Haben Kenntnis über die grundlegenden Anlagensysteme und Anlageteilen
  • Können die Zusammenhänge von Systemen im Architektonischen Konzept analysieren und beschreiben
Lehr- und Lernmethoden:

Vorlesungen, methodische Einführungen, Projektarbeit, Selbststudium, Gruppen- und Einzelarbeit, Fachdiskussion

Lehrmittel/-materialien:

Inhaltliche und methodische Abstracts, Literaturhinweise