Modulbeschreibung

SSK Sozial- und Selbstkompetenz B

Kurzzeichen:
M_sa_sp.GR_SSK.B
Unterrichtssprache:
Deutsch
ECTS-Credits:
1
Arbeitsaufwand (h):
30
Modulverantwortung:
Sutter Katharina (SUKA)
Lehrpersonen:
Sutter Katharina (SUKA)
Standort (angeboten):
St. Gallen (Standard)
Modultyp:
Pflichtmodul für Soziale Arbeit STD_21(Keine Semesterempfehlung)Kategorien:Pflichtmodule (P_SA), Pflichtmodule Grundstudium Soziale Arbeit (P_GS_SA)
Semester Empfehlung:
Keine Semester Empfehlung für dieses Modul vorhanden.
Bemerkungen:

Workload[h]

Kontaktstudium: 12

Begleitetes Selbststudium: 11

Unbegleitetes Selbststudium: 7

Modulbewertung:
Note von 1 - 6

Leistungsnachweise und deren Gewichtung

Während der Unterrichtsphase:
  • Präsentation in Gruppen
  • Schriftliche Gruppenarbeit
Bewertungsart:
Note von 1 - 6
Gewichtung:

Benotung
Bestanden/nicht bestanden inkl. Formativer Bewertung

Präsenzpflicht in den Lehrveranstaltungen gemäss den Ausführungsfüh-rungsbestimmungen der Ost – Ostschweizer Fachhochschule für den Ba-chelorstudiengang Soziale Arbeit Art. 24

 

Beurteilungskriterien

  • Es findet eine ernsthafte und differenzierte Auseinandersetzung mit dem eigenen Lernprozess im Gruppencoaching resp. mit dem gesamten Lernprozess statt.
  • Die Ausführungen sind verständlich und nachvollziehbar.
  • Die Selbstreflexion erfolgt differenziert.
  • Es werden Aspekte der Selbststeuerung sichtbar.
  • Personale Ressourcen sowie persönliche Entwicklungsfelder werden benannt.
Bemerkungen:

Prüfungsform
Präsenzpflicht bei Modulstart sowie den Gruppencoachings (GC), Erfüllung der schriftlichen Reflexionsaufträge

 

Prüfungsinhalt
Reflexion eigener Sozial- und Selbstkompetenzen sowie des eigenen Lernprozesses

 

Zeitlicher Umfang
Teilnahme an den Coachingsitzungen: 12 Std. Laufende Bewertung einzelner Teilkompetenzen: 4 Std. Schriftliche Vorbereitung der Gruppencoachings 4-6: 3 Std. Schriftliche Nachbereitung der Gruppencoachings 4-6: 3 Std. Schriftliche Kompetenzverortung: 4 Std. Pflichtlektüre 4 Std.

 

Ablauf
Die Erfüllung der Präsenzpflicht sowie eine qualitativ und quantitativ aus-reichende Bearbeitung der schriftlichen Reflexionsaufträge im Teil A des Moduls gelten als Voraussetzung für die Teilnahme im Teil B. Im Teil B müssen die oben  genannten Voraussetzungen ebenfalls erfüllt werden.

 

Präsenzpflicht
Die Präsenzpflicht betrifft in Teil B vier Gruppencoachings (Kontaktstu-dium). Die Präsenzpflicht gilt als erfüllt, wenn in der Regel 80% Anwe-senheit nachgewiesen werden können*. In jedem Fall ist eine zeitge-rechte Abmeldung bei der/dem betreffenden Dozierenden erforderlich. Bei Versäumnis eines Coachings ist ein Kompensationsauftrag mit einer zum Leitthema passenden Aufgabenstellung zu erarbeiten. Im Hinblick auf die Struktur des Moduls SSK bedeutet dies, dass eine Fehlzeit von 4 Lektionen/3 Std. (entspricht beispielsweise einem Grup-pencoaching pro Semester) ohne entsprechende Nachweise eingeräumt wird. Treten darüber hinaus Fehlzeiten auf, ist ein schriftlicher Nachweis dazu geltend zu machen und Kontakt mit der Modulverantwortlichen auf-zunehmen.

Inhalte

Angestrebte Lernergebnisse (Abschlusskompetenzen):

Die Studierenden...

  • Lernen weitere Aspekte der eigenen Persön-lichkeit kennen, welche für die Entwicklung einer beruflichen Identität und eines professionellen Habitus in Disziplin und Profession Sozialer Arbeit essentiell sind.
  • Sind in der Lage, eigene Entwicklungsfelder bezüglich der weiteren Herausbildung ihrer berufsbezogenen Selbst- und Sozialkompetenzen im Hinblick auf das erste Praxismodul zu benennen.
  • Können den eigenen Lernprozess selbstverantwortlich ent-wickeln in der exemplarischen Auseinandersetzung und Re-flexion neuer Zugänge und Verhaltensweisen im Umgang mit sich selbst und anderen.
Modul- und Lerninhalt:

In den vier Gruppencoachings in Teil B setzen sich die Studierenden erneut mit zentralen Aspekten der berufsbezogenen personalen Kom-petenzen auseinander, insbesondere zu den Sozialkompetenzen: Bezie-hungsfähigkeit und Rollensicherheit, Kritik-/Konfliktfähigkeit, Kommunika-tions- und Teamfähigkeit. Zudem fliessen weiterhin individuelle Fragen und Anliegen der Studierenden in die Gruppencoachings ein.


In den schriftlichen Vor- und Nachbearbeitungen der Lehrveranstaltun-gen wird die persönliche Reflexion gründlich vertiefend geübt. Das eigene Denken, Fühlen und Handeln wird hinterfragt, Entwicklungsbedarf geortet, Fortschritte herausgearbeitet. Die laufende Bewertung einzelner Teilkom-petenzen mittels eines skalierten Einschätzungsrasters fließt in die Refle-xion ein. - Detaillierte Bestimmungen zu den zu erstellenden vor- und nachbereitenden Reflexionsarbeiten sind in den Ausführungen „Begleite-tes Selbststudium – Reflexionsaufträge für die Studierenden“ dokumen-tiert.


Den Studierenden wird mit Nachdruck empfohlen, analog oder digital ein Lerntagebuch zu führen, in welchem sie eigene Erfahrungen reflektie-ren, Erkenntnisse verschriftlichen und Fragen notieren, und aus dem he-raus die schriftlichen Vor- und Nachbereitungen der Lehrveranstaltungen (Begleitetes Selbststudium) entwickelt werden können.

Lehr- und Lernmethoden:
  • Kontaktstudium:

Kurzinputs, Gruppenarbeit, Rollenspiel, Kreative Methoden

 

  • Begleitetes Selbststudium:

Reflexion und Bearbeitung von Leitthemen; Erarbeitung der Pflichtlektüre

Lehrmittel/-materialien:

Auf dem e-Learning-Portal werden jeweils allgemein gültige sowie für das Semester relevante Informationen zur Verfügung gestellt, z.B.:

  • Gruppenzuteilung
  • Unterrichtsrelevante Unterlagen und Informationen

 

Pflichtlektüre

  • Helsper, Werner (2021). Professionalität und Professionalisierung pädago-gischen Handelns: Eine Einführung. Opladen/Toronto: UTB. S. 135 - 175