Modulbeschreibung

SSK Sozial- und Selbstkompetenz A

Kurzzeichen:
M_sa_sp.GR_SSK.A
Unterrichtssprache:
Deutsch
ECTS-Credits:
1
Arbeitsaufwand (h):
30
Modulverantwortung:
Sutter Katharina (SUKA)
Lehrpersonen:
Sutter Katharina (SUKA)
Standort (angeboten):
St. Gallen (Standard)
Modultyp:
Pflichtmodul für Soziale Arbeit STD_21(Keine Semesterempfehlung)Kategorien:Pflichtmodule (P_SA), Pflichtmodule Grundstudium Soziale Arbeit (P_GS_SA)
Semester Empfehlung:
Keine Semester Empfehlung für dieses Modul vorhanden.
Bemerkungen:

Workload[h]

Kontaktstudium: 15

Begleitetes Selbststudium: 9

Unbegleitetes Selbststudium: 6

Modulbewertung:
Note von 1 - 6

Leistungsnachweise und deren Gewichtung

Während der Unterrichtsphase:
  • Schriftliche Gruppenarbeit
Bewertungsart:
Note von 1 - 6
Gewichtung:
Bemerkungen:

Prüfungsform

Präsenzpflicht bei Modulstart sowie den Gruppencoachings (GC), Erfüllung der schriftlichen Reflexionsaufträge

 

Prüfungsinhalt

Reflexion eigener Sozial- und Selbstkompetenzen sowie des eigenen Lernprozesses

 

Präsenzpflicht

Die Erfüllung der Präsenzpflicht sowie eine qualitativ und quantitativ aus- reichende Bearbeitung der schriftlichen Reflexionsaufträge im Teil A des Moduls gelten als Voraussetzung für die Teilnahme im Teil B. Im Teil B müssen die oben genannten Voraussetzungen ebenfalls erfüllt werden.

Die Präsenzpflicht in Teil A betrifft die beiden einführenden Veranstaltungen (Auftaktveranstaltung I und II) und die drei Gruppencoachings (Kontaktstudium), inklusive des BSS im Rahmen der zweiten Auftaktveran-staltung. Die Präsenzpflicht gilt als erfüllt, wenn in der Regel 80% Anwesenheit nachgewiesen werden können*. In jedem Fall ist eine zeitgerechte Abmeldung bei der/dem betreffenden Dozierenden erforderlich.

Versäumte Einheiten der einführenden Veranstaltungen wie auch von Coachingsitzungen sind in Form eines schriftlichen Kompensationsauftrags mit einer zum Leitthema passenden Aufgabenstellung zu erarbeiten.

 

Beurteilungskriterien

  • Es findet eine ernsthafte und differenzierte Auseinandersetzung mit dem eigenen Lernprozess im Gruppencoaching resp. mit dem gesamten Lernprozess statt.
  • Die Ausführungen sind verständlich und nachvollziehbar.
  • Die Selbstreflexion erfolgt differenziert.
  • Es werden Aspekte der Selbststeuerung sichtbar.
  • Personale Ressourcen

Inhalte

Angestrebte Lernergebnisse (Abschlusskompetenzen):

Die Studierenden...

  • Lernen weitere Aspekte der eigenen Persön- lichkeit kennen, welche für die Entwicklung einer beruflichen Identität und eines professionellen Habitus in Disziplin und Profession Sozialer Arbeit essentiell sind.
  • Sind in der Lage, eigene Entwicklungsfelder bezüglich der weiteren Herausbildung ihrer berufsbezogenen Selbst- und Sozialkompetenzen im Hinblick auf das erste Praxismodul zu benennen.
  • Können den eigenen Lernprozess selbstverantwortlich ent- wickeln in der exemplarischen Auseinandersetzung und Re- flexion neuer Zugänge und Verhaltensweisen im Umgang mit
    sich selbst und anderen.
Modul- und Lerninhalt:

Im Modul Sozial- und Selbstkompetenzen steht die Auseinandersetzung mit den berufsbezogenen Fähigkeiten in diesem Kompetenzfeld im Vordergrund. Dabei wird die «eigene Person als Werkzeug“* betrachtet, welches durch tiefere Selbstkenntnis und durch die Erweiterung des Verhaltensrepertoires entwickelt werden kann. Die Bearbeitung eigener Sozial- und Selbstkompetenzen fokussiert Studiums- und Arbeitskontexte.


Im Rahmen der beiden Einführungsveranstaltungen zu Beginn des Moduls (Auftaktveranstaltung I und II) wird ein Grundverständnis zur Bedeutung der Persönlichkeitsbildung im Allgemeinen sowie der Entwicklung der berufsbezogenen Sozial- und Selbstkompetenzen im Speziellen aufgebaut, und in die schriftliche Reflexionsarbeit im Kontext der Auftaktveranstaltungen sowie der Coaching-Sitzungen eingeführt.


In den sieben Gruppencoachings während zwei aufeinanderfolgenden Semestern setzen sich die Studierenden mit zentralen Aspekten der berufsbezogenen personalen Kompetenzen auseinander: Selbstreflexion, Selbstständigkeit Lernfähigkeit und Selbstorganisation, professionelles Selbstbewusstsein (Teil A), Beziehungsfähigkeit und Rollensicherheit, Kritik-/Konfliktfähigkeit, Kommunikations- und Teamfähigkeit (Teil B). Zudem fliessen individuelle Fragen und Anliegen der Studierenden in die Gruppencoachings ein.


In den schriftlichen Vor- und Nachbearbeitungen der Lehrveranstaltungen wird die persönliche Reflexion gründlich vertiefend geübt. Das eigene Denken, Fühlen und Handeln wird hinterfragt, Entwicklungsbedarf geortet, Fortschritte herausgearbeitet. Die laufende Bewertung einzelner Teilkompetenzen mittels eines skalierten Einschätzungsrasters fließt in die Reflexion ein. - Detaillierte Bestimmungen zu den zu erstellenden vor- und nachbereitenden Reflexionsarbeiten sind in den Ausführungen „Begleitetes Selbststudium – Reflexionsaufträge für die Studierenden“ dokumentiert.


Den Studierenden wird mit Nachdruck empfohlen, analog oder digital ein Lerntagebuch zu führen, in welchem sie eigene Erfahrungen reflektieren, Erkenntnisse verschriftlichen und Fragen notieren, und aus dem heraus die schriftlichen Vor- und Nachbereitungen der Lehrveranstaltungen (Begleitetes Selbststudium) entwickelt werden können.

*Von Spiegel, Hiltrud. (2013), Methodisches Handeln in der Sozialen Arbeit. Grundlagen und Arbeitshilfen für die Praxis. München: Reinhardt Verlag.

Lehr- und Lernmethoden:

Kontaktstudium:
Kurzinputs, Gruppenarbeit, Rollenspiel, Kreative Methoden


Begleitetes Selbststudium:
Reflexion und Bearbeitung von Leitthemen; Erarbeitung der Pflichtlektüre

Lehrmittel/-materialien:

Auf dem e-Learning-Portal werden jeweils allgemein gültige sowie für das Semester relevante Informationen zur Verfügung gestellt, z.B.:

  • Gruppenzuteilung
  • Unterrichtsrelevante Unterlagen und Informationen

 

Pflichtlektüre:

  • Ader, Sabine & Schrapper, Christian (Hg.) (20222). Sozialpädagogische Diagnostik und Fallverstehen in der Jugendhilfe. Ernst Reinhardt Verlag. S. 231 – 273