Modulbeschreibung

C3 SP Veränderungsprozesse in gesellschaftlichen Problemfeldern

Kurzzeichen:
M_sp.HS_C3
Unterrichtssprache:
Deutsch
ECTS-Credits:
6
Arbeitsaufwand (h):
180
Modulverantwortung:
Prof. Dr. habil. Paulus Stefan (PAST)
Lehrpersonen:
Prof. Dr. habil. Paulus Stefan (PAST)
Standort (angeboten):
St. Gallen (Standard)
Modultyp:
Wahlpflicht-Modul für Soziale Arbeit STD_21(Keine Semesterempfehlung)Kategorien:Pflichtmodule (P_SA), Pflichtmodule Hauptstudium Soziale Arbeit (P_HS_SA)
Semester Empfehlung:
Keine Semester Empfehlung für dieses Modul vorhanden.
Bemerkungen:

Workload[h]

Kontaktstudium: 49

Begleitetes Selbststudium: 16

Unbegleitetes Selbststudium: 115

Modulbewertung:
Note von 1 - 6

Leistungsnachweise und deren Gewichtung

Modulschlussprüfung:
Mündliche Prüfung, 15 Minuten
Bemerkungen zur Prüfung:

Prüfungsinhalt:

Fragen zu allen Modulinhalten (mit Ausnahme der präsenzpflichtigen Themen/Lehrveranstaltungen).

 

Beurteilungskriterien:

Theoriegeleitete und fachliche Richtigkeit, Differenziertheit, systematisierte, nachvollziehbar logische Argumentation; Fähigkeit zur fachlich begründeten Positionierung im professionellen Kontext (SP); Fähigkeit zur Reflexion der eigenen beruflichen Rolle im Hinblick auf Macht und Herrschaft im Kontext der Modulinhalte (Wissenskompetenz; Argumentationskompetenz; Reflexions-Kompetenz).

Während der Unterrichtsphase:
Bewertungsart:
Note von 1 - 6
Gewichtung:
Bemerkungen:

Es wird die Einhaltung der Präsenzpflicht in den 21 im Stundenplan entsprechend ausgewiesenen Lektionen des Moduls verlangt.


Voraussetzung für die Zulassung zur Modulabschlussprüfung (mündliche Einzelprüfung) ist die Teilnahme an mindestens 17 der total 21 präsenzpflichtigen Lektionen. Ohne Zulassung an die Modulschlussprüfung wird das Modul mit der Note 1 gewertet.


Kann die Präsenzpflicht nicht eingehalten werden, setzen Sie sich bitte mit der Modulverantwortlichen in Verbindung. Bei Krankheit bringen Sie sobald als möglich ein Arztzeugnis im Original.


Entschuldigtes Fehlen (NUR mit Nachweis gemäss SPR Art. 32) in präsenzpflichtigen Lektionen, kann auf Antrag an die Studiengangsleitung ggf. durch einen Auftrag kompensiert werden (s. Art. 22, Abs. 4 Ausführungsbestimmungen für den Bachelorstudiengang Soziale Arbeit.) Eine Präsenzzeit von mindestens 60% der anwesenheitspflichtigen Lektionen ist jedoch zwingend auszuweisen.

Inhalte

Angestrebte Lernergebnisse (Abschlusskompetenzen):

Die Studierenden...

  • Sind fähig, komplexe gesellschaftliche Zusammenhänge und soziale Probleme zu analysieren und können sich diesbezüglich fachlich positionieren.
  • Können Stigmatisierungen und Diskriminierung als zentrale Mechanismen bei der Entstehung und Perpetuierung von sozialen Problemen erkennen und sie in ihren unterschiedlichen prozessualen Erscheinungsformen identifizieren.
  • Sind befähigt, Konzepte zur systematischen Analyse und Beschreibung von Konfliktdynamiken in differenten sozialen Zusammenhängen anzuwenden. Sie können einige Methoden der Konfliktbearbeitung und - bewältigung situationsgerecht einsetzen.
  • Reflektieren die eigene berufliche Rolle im beruflichen Handlungskontext theoriegeleitet und entwickeln daraus entsprechende Handlungsoptionen.
  • Können Aspekte von Macht und Dominanz in unterschiedlichen Handlungsfeldern und Rollen Sozialer Arbeit wahrnehmen und angemessen verbalisieren.
Modul- und Lerninhalt:

Im Modul werden folgende Themenfelder behandelt:

  • Soziale Probleme in modernen Gesellschaften
  • Theoretische Ansätze zur Erläuterung von sozialen Problemfeldern, z.B. für Kriminalität, Arbeitsbelastung, Prekarisierung, abweichendes Verhalten, häusliche Gewalt.
  • Stigmatisierungen und Diskriminierungen.
  • Konflikttheorien und Konfliktbearbeitung

 

Ausgewählte aktuelle gesellschaftliche Problemfelder und diesbezügliche Konfliktpotentiale werden gesellschaftstheoretisch analysiert. Dabei setzen sich Studierende theoriegeleitet und exemplarisch mit Beispielen aus sozialen Problemfeldern auseinander. Sie erkennen den Anteil einzelner Akteure und sozialer Bewegungen in gesellschaftlichen Konflikten und in der Definition sozialer Probleme. Die sich anschliessenden Fragen nach gesellschaftlich geforderter Konformität deuten auf normative Setzungen, unter denen abweichendes Verhalten, Stigmatisierungsprozesse und Diskriminierungen entstehen können und beurteilt werden. Studierende lernen deshalb auch Formen von professionsspezifischer Konfliktbewältigung kennen und einsetzen.

Lehr- und Lernmethoden:

Kontaktstudium:
Vorträge, Kurz-Referate, begleitete Gruppenarbeiten, Einzelarbeiten, Konflikt-Training.

 

Begleitetes Selbststudium:
Gruppenarbeiten, Diskussionen, Training, angeleitete Einzelarbeiten, Lektüre, Lektüre-Aufträge

Lehrmittel/-materialien:

Auf dem e-Learning-Portal werden jeweils für das gesamte Modul gültige sowie für das Semester spezifische Informationen zur Verfügung gestellt, z.B.

  • Pflichtliteratur
  • Unterrichtsrelevante Unterlagen und Informationen
  • Arbeitsaufträge und Aufgabenstellungen für BSS