Modulbeschreibung

C1 Modernisierung und Soziale Ungleichheit als Bedingungen der Sozialen Arbeit

Kurzzeichen:
M_sa_sp.GR_C1
Unterrichtssprache:
Deutsch
ECTS-Credits:
6
Arbeitsaufwand (h):
180
Modulverantwortung:
Prof. Dr. Bronner Kerstin (BRKE)
Standort (angeboten):
St. Gallen (Standard)
Modultyp:
Pflichtmodul für Soziale Arbeit STD_21(Empfohlenes Semester: 1)Kategorien:Pflichtmodule (P_SA), Pflichtmodule Grundstudium Soziale Arbeit (P_GS_SA)
Semester Empfehlung:
Keine Semester Empfehlung für dieses Modul vorhanden.
Bemerkungen:

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Kontaktstudium: 49

Begleitetes Selbststudium: 16

Unbegleitetes Selbststudium: 115

Modulbewertung:
Note von 1 - 6

Leistungsnachweise und deren Gewichtung

Modulschlussprüfung:
Schriftliche Prüfung, 90 Minuten
Bemerkungen zur Prüfung:

Die Prüfung setzt sich folgendermassen zusammen:

75% Wissen, 25% Können (Verknüpfungs- und Reflexionskompetenz)

 

Zu den Beurteilungskriterien gehören:

Inhaltliche Richtigkeit, Grad der Differenzierung sowie die fachsprachliche Kompetenz

 

Prüfungsinhalt sind die Themenblöcke:

  • Soziologische Grundbegriffe;
  • Sozialer Wandel und Modernisierung;
  • Soziale Ungleichheit: Befunde und Erklärungsansätze;
  • Kapital- und Habitustheorie;
  • Intersektionalitätskonzept;
  • Soziale Ungleichheit am Beispiel sexualisierter Gewalt

 

Die Prüfung umfasst 11 Multiple Choice Fragen (11x2 Punkte) sowie 3 offene Fragen (3x6 Punkte; Halbpunkte sind möglich). Prüfungsrelevant sind sämtliche Themenblöcke des Moduls. Von den offenen Fragen bezieht sich je eine auf die Themenblöcke 2 (Sozialer Wandel und Modernisierung), 4 (Kapital- und Habitustheorie) und 5 (Intersektionalitätskonzept). Die Multiple Choice Fragen können sich auf alle 6 Themenblöcke des Moduls beziehen.

Während der Unterrichtsphase:
Bewertungsart:
Note von 1 - 6

Inhalte

Angestrebte Lernergebnisse (Abschlusskompetenzen):

Die Studierenden...

  • Kennen zentrale soziologische Grundbegriffe.
  • Erkennen den Zusammenhang von individuellem Handeln und gesellschaftlichen Strukturen.
  • Wissen um die soziale Bedingtheit sowie die Komplexität und Diversität von Problemlagen.
  • Wissen um Ungleichheitsstrukturen in modernen Gesellschaften und sind vor dem Hintergrund einer intersektionalen Rollenreflexion in der Lage, sich zu diesen zu positionieren und diese Überlegungen im professionellen Alltag einzubeziehen.
Modul- und Lerninhalt:

Im Modul werden folgende Themenfelder behandelt:

  • Einführung soziologischer Grundbegriffe
  • Modernisierung und Sozialer Wandel
  • Soziale Ungleichheit
  • Habitus- und Kapitaltheorie
  • Soziale Ungleichheit in intersektionaler Perspektive


Prozesse gesellschaftlicher Modernisierung werden in ihren unterschiedlichen
Dimensionen bearbeitet. Die Studierenden setzen
sich mit Modernisierungsprozessen auseinander und reflektieren
deren Konsequenzen für die professionelle Praxis der Sozialen
Arbeit. Sie befassen sich mit ausgewählten Theorien und Erscheinungsformen
sozialer Ungleichheit und beleuchten vor diesem
Hintergrund reflexiv ihre eigenen Interpretationen und Erklärungsversuche.

Lehr- und Lernmethoden:
  • Kontaktstudium:

Diskussion, Referat, Gruppenarbeit begleitet, Praxisbezüge, Übungen für die Modulschlussprüfung

 

  • Begleitetes Selbststudium:

Forschendes Lernen, Verknüpfungs- und Argumentationsübungen hinsichtlich der Praxis Sozialer Arbeit

Lehrmittel/-materialien:

Auf dem e-Learning-Portal werden jeweils allgemeingültige sowie für das Semester relevante Informationen zur Verfügung gestellt, z.B.:

  • Pflichtliteratur
  • unterrichtsrelevante Unterlagen und Informationen
  • Aufgabenstellungen