Modulbeschreibung

Fab Lab Essentials

Kurzzeichen:
M_FABLA
Unterrichtssprache:
Deutsch
ECTS-Credits:
2
Arbeitsaufwand (h):
60
Leitidee:

Brücke zwischen Idee und Materie
Das Modul fokussiert sich auf die Entwicklung von Prototypen als Werkzeug zur Visualisierung und Validierung von Ideen. Die Studierenden lernen verschiedene Prototyping-Techniken kennen und erfahren, wie sie schnell und kostengünstig funktionale Modelle erstellen, um Designlösungen zu testen und weiterzuentwickeln.
- Methoden und Techniken (Experiment)
- Tools, Software, Materialien und Maschinen
- Fehleranalyse und Erkennung von Verbesserungspotenzialen
- Validierung mit Zielgruppen

Ziel des Moduls ist es, ein interaktives physisches Produkt oder Spiel zu entwickeln, das am Ende in einer öffentlichen Messe („Engaging Products“) präsentiert und getestet wird.

Modulverantwortung:
Just Danilo (JUDA)
Standort (angeboten):
Rapperswil-Jona, St. Gallen (Standard)
Zusätzliche Eingangskompetenzen:

Modulbesuch der Pflichtmodule vom 1. und 2. Semester

 

Grundkenntnisse in technischer Gestaltung, CAD oder Werkstattbetrieb (z. B. aus Physik, Mechanik oder Gestaltungsmodulen) sind hilfreich.
Zudem wird ein Interesse an kreativen Prozessen sowie ein grundlegendes Verständnis oder Interesse an Human-Machine-Interaction (HMI) und interaktiven Produkten empfohlen.

Modultyp:
-
Bemerkungen:

Kleingruppenarbeit (2-3er Teams)

Modulbewertung:
Note von 1 - 6

Leistungsnachweise und deren Gewichtung

Während der Unterrichtsphase:
  • Präsentation
  • Abschluss mit einem Messetag: "engaging products"
  • Dokumentation des Produkts
Bewertungsart:
keine Note oder Wertung
Gewichtung:
  • Präsentation (25%)
  • Abschluss mit einem Messetag: "engaging products" (50%)
  • Dokumentation des Produkts (25%)
Bemerkungen:

Inhalte

Angestrebte Lernergebnisse (Abschlusskompetenzen):

Fachkompetenzen:
Die Studierenden kennen Werkstoffe, Software, Werkzeuge und einfache Fertigungstechnologien (z. B. 3D-Druck, Lasercut, einfache Elektronik und Software).

Sie sind in der Lage, technische und gestalterische Anforderungen in ein funktionales Modell zu überführen.

Sie verstehen die Bedeutung von Materialwahl, Konstruktion und Interaktion für das Prototyping – insbesondere im Kontext von Human-Machine-Interaction.

 

Methodenkompetenzen:
Die Studierenden können explorativ und iterativ Ideen entwickeln und umsetzen.

Sie sind in der Lage, einfache Tests mit Zielgruppen durchzuführen und auf Basis des Feedbacks Anpassungen vorzunehmen.

Sie dokumentieren ihre Vorgehensweise strukturiert und reflektieren den Entstehungsprozess.

 

Selbstkompetenzen:
Die Studierenden stärken ihre Fähigkeit, mit Unschärfe, Fehlern und unvollständigem Wissen umzugehen.

Sie entwickeln Selbstvertrauen im Umgang mit Werkzeugen und Technologien.

Sie schärfen ihre Problemlösefähigkeit durch praktisches Ausprobieren.

 

Sozialkompetenzen:
Die Studierenden arbeiten kollaborativ an Prototypen und unterstützen sich gegenseitig im Lernprozess.

Sie geben und erhalten konstruktives Feedback.

Sie lernen, ihre Ideen und Prozesse adressatengerecht zu präsentieren.

Modul- und Lerninhalt:

Einführung: Was ist ein Prototyp? Was ist ein „engaging product“? Makerspace-Kultur & Sicherheit
Rapid Prototyping: Formen, Materialien, Wirkprinzipien
Digitale Fertigung I: CAD & Lasercut
Digitale Fertigung II: 3D-Druck & CNC
Einführung in HCI: Sensorik, Aktorik, Steuerung
Projektstart: Pitch, Teambildung & Planung
Coaching I: Zielbild, Rollen & erste Funktion
Coaching II: Interaktionslogik & Ablauf
Coaching III: Systemtest & Problemklärung
Coaching IV: Form, Farbe & Wirkung
Coaching V: Storytelling & Vermittlung
Generalprobe & Interaktionstraining
Abschlussmesse: Engaging Products
Rückblick & Transfer zu „Creativity & Design“

Lehrmittel/-materialien:

Vorlesungsunterlagen