Modulbeschreibung

Design Thinking

Kurzzeichen:
M_INOSK
Unterrichtssprache:
Deutsch
ECTS-Credits:
2
Arbeitsaufwand (h):
60
Leitidee:

Im Modul lernen die Studierenden, wie sie durch einen strukturierten, nutzerzentrierten Prozess innovative Lösungen entwickeln können. Der Fokus liegt auf der kreativen Problemlösung, der Erhebung von Nutzerbedürfnissen und der iterativen Verbesserung von Ideen durch Prototyping und Testing.
- Design Mindset
- Design Thinking Prozess
- Planet-Centric Design Thinking
- Design-Sprints
- Storytelling

Modulverantwortung:
Prof. Utz Thomas (UTTH)
Standort (angeboten):
Rapperswil-Jona, St. Gallen (Standard)
Modultyp:
Wahl-Modul für Wirtschaftsingenieurwesen STD_26(Empfohlenes Semester: 1)
Modulbewertung:
Note von 1 - 6

Leistungsnachweise und deren Gewichtung

Während der Unterrichtsphase:

10 Min Gruppenpräsentation zu Casethema

Bewertungsart:
Note von 1 - 6

Inhalte

Angestrebte Lernergebnisse (Abschlusskompetenzen):

Fachkompetenzen:
- Die Studierenden verstehen die Grundprinzipien und den Ablauf des Design Thinking Prozesses.

- Sie kennen die Bedeutung nutzerzentrierter und planetenzentrierter Ansätze für die Entwicklung innovativer Lösungen.

- Sie können die verschiedenen Phasen des Design Thinking (Verstehen, Beobachten, Synthese, Ideenfindung, Prototyping, Testing) erläutern und deren Bedeutung für Problemlösungsprozesse einschätzen.

- Sie kennen den Aufbau und die Einsatzmöglichkeiten von Design Sprints und verstehen deren Anwendung im Innovationsprozess.

 

Methodenkompetenzen:
- Die Studierenden sind in der Lage, Nutzerbedürfnisse systematisch zu erheben (z. B. durch Interviews, Beobachtung).

- Sie können kreative Problemlösungs- und Ideation-Methoden anwenden, um innovative Lösungskonzepte zu entwickeln.

- Sie können den Design Thinking Prozess strukturiert moderieren und dokumentieren.

- Sie wenden Storytelling gezielt an, um Lösungsideen verständlich und überzeugend zu kommunizieren.

 

Selbstkompetenzen:
- Die Studierenden reflektieren eigene Denk- und Handlungsmuster im kreativen Problemlösungsprozess.

- Sie entwickeln ein offenes, experimentierfreudiges Mindset („Design Mindset“) und lernen mit Unsicherheit und iterativen Prozessen umzugehen.

- Sie übernehmen Verantwortung für Teilprozesse innerhalb eines Designprojekts.
 

Sozialkompetenzen:
- Die Studierenden arbeiten konstruktiv und lösungsorientiert in interdisziplinären Teams.

- Sie lernen, Perspektiven und Ideen anderer wertzuschätzen und in ko-kreativen Prozessen weiterzuentwickeln.

- Sie kommunizieren Ideen und Ergebnisse adressatengerecht innerhalb des Teams sowie gegenüber externen Stakeholdern.

Modul- und Lerninhalt:

Im Zentrum des Moduls steht der Design Thinking Prozess als strukturierter, kreativer Ansatz zur Entwicklung nutzerzentrierter und innovativer Lösungen. Die Studierenden lernen praxisnah und anhand realitätsnaher Problemstellungen die Phasen des Design Thinking kennen und wenden diese in Gruppenarbeiten an. Ergänzend werden Methoden zur Nutzerforschung, Ideenentwicklung, Prototyping und Testing vermittelt und geübt. Darüber hinaus werden die übergeordneten Prinzipien eines Design Mindsets und planetenzentrierten Denkens reflektiert.

Inhalte im Überblick:
- Einführung in Design Thinking: Herkunft, Grundprinzipien und Anwendungsbereiche
- Design Mindset: Haltung, Kreativität, Umgang mit Unsicherheit, Fehlerkultur
- Nutzerzentrierung & Planet-Centric Design Thinking
- Der Design Thinking Prozess in Theorie und Praxis (Phasen & Methoden):
  - Verstehen & Beobachten: Problemdefinition, Nutzerinterviews, Empathy Maps
  - Sichtweise definieren & Ideen finden: Problemfokus, How-Might-We-Fragen, Ideation-Methoden
  - Prototyping & Testing: Erstellung einfacher Prototypen, Feedback-Methoden, Iteration
- Einführung in Design Sprints: Ablauf, Zielsetzung, Einsatzmöglichkeiten
- Grundlagen des Storytelling zur Präsentation von Ideen und Lösungen

Lehrmittel/-materialien:

"The Design Thinking Playbook"
ISBN: 978-3-03909-277-2