Modulbeschreibung

User-Centered Design 3 (Entwerfen und Evaluieren)

Kurzzeichen:
M_UCD3
Unterrichtssprache:
Deutsch
ECTS-Credits:
4
Leitidee:

Digitale Interfaces entstehen durch iteratives Entwerfen und Evaluieren. Das Modul verbindet analytische und gestalterische Kompetenz im Kontext von User-Centered Design. Die Studierenden konzipieren, prototypen und evaluieren digitale Interfaces vom Wireframe bis zum High-Fidelity-Prototyp und dokumentieren ihre Designentscheidungen für den professionellen Handoff. Studierende entwickeln eine fundierte Praxis im Interaction Design: nutzerzentriert, methodisch reflektiert und übergabefähig.

Modulverantwortung:
Schmidlin Dennis (SDEN)
Lehrpersonen:
Schmidlin Dennis (SDEN)
Standort (angeboten):
Rapperswil-Jona
Modultyp:
Wahlpflicht-Modul für Digital Design STD_24(Empfohlenes Semester: 3)Kategorie:User-Centered Design (DD-UCD)
Semester Empfehlung:
Digital Design_STD_24
  • Musterstudienplan Digital Design – Semester 3
  • Musterstudienplan Digital Design AI Augmentation – Semester 3
Modulbewertung:
Note von 1 - 6

Leistungsnachweise und deren Gewichtung

Während der Unterrichtsphase:

Projekt und Schriftliche Arbeit

Bewertungsart:
Note von 1 - 6
Gewichtung:

Abgabe Artefakt 60%

Abgabe Dokumentation 40%

Bemerkungen:

Inhalte

Angestrebte Lernergebnisse (Abschlusskompetenzen):

Fachkompetenzen:

Die Studierenden können Prototyping-Methoden (Low- bis High-Fidelity) situationsgerecht auswählen und anwenden.
Sie sind in der Lage, Informationsarchitektur, Interaktionslogik und visuelle Hierarchie digitaler Interfaces selbstständig zu gestalten.
Sie können komponentenbasierte Designsysteme aufbauen und Gestaltungslösungen für den Entwicklungs-Handoff spezifizieren und dokumentieren.

 

Methodenkompetenzen:

Die Studierenden wenden iterative Designprozesse methodisch an und überführen Recherche- und Evaluationsergebnisse in konkrete Gestaltungsentscheidungen.
Sie setzen UX-Methoden wie Nutzerflussanalyse, Peer Review und Usertesting gezielt ein, um Designlösungen zu prüfen und weiterzuentwickeln.
Sie dokumentieren Designprozesse strukturiert und kommunizieren ihre Entscheidungen nachvollziehbar gegenüber Fachpersonen und Entwicklungsteams.

 

Selbstkompetenzen:

Die Studierenden planen und strukturieren ihren Designprozess selbstständig und treffen begründete Entscheidungen unter Designdruck. Sie reflektieren ihre Arbeit kritisch, nehmen Feedback konstruktiv auf und nutzen Iteration als professionelles Arbeitsmittel.

 

Sozialkompetenzen:
Die Studierenden tauschen sich sachlich über gestalterische Arbeiten aus und geben konstruktives Feedback im Peer-Review.
Sie präsentieren und begründen ihre Designentscheidungen zielgruppengerecht gegenüber Fachpersonen und Kommiliton:innen.

Modul- und Lerninhalt:

Prototyping & Informationsarchitektur
Entwicklung von Low- bis High-Fidelity-Prototypen; Gestaltung von Nutzerflüssen, Navigation und Interaktionsmustern im Sinne des Human-Centered Design.

 

UI Design & Designsysteme
Aufbau visueller Systeme (Typografie, Farbe, Spacing, Responsive Design) und komponentenbasierter Designsysteme mit Tokens, Variablen und Bibliotheken.

 

Evaluation, Iteration & Dokumentation
Nutzertests, Peer Reviews und Feedbackanalyse als Grundlage iterativer Verbesserung; Spezifikation und Dokumentation für den professionellen Design Handoff.

Lehrmittel/-materialien:
  • Norman, D. A. (2013).The Design of Everyday Things (Revised and Expanded Edition).
  • Gothelf, Jeff / Seiden, Josh: Lean UX. Creating Great Products with Agile Teams. 3. Auflage, O'Reilly, 2021-Babich, Nick: Practical UI Patterns for Design Systems. Apress, 2019