Im Zentrum des Moduls steht das Verständnis von Arbeit und Organisationen als psychologisch, sozial und strukturell gestaltete Systeme, in denen individuelles Erleben, Verhalten und Handeln in enger Wechselwirkung mit organisationalen Rahmenbedingungen stehen. Arbeits- und Organisationspsychologie wird dabei nicht als Sammlung einzelner Konzepte verstanden, sondern als Orientierungs- und Gestaltungswissen für moderne Arbeitswelten.
Ausgehend von aktuellen Entwicklungen wie Digitalisierung, künstlicher Intelligenz, veränderten Arbeitsformen und zunehmender Dynamik richtet das Modul den Blick auf die Frage, wie Menschen in Organisationen arbeitsfähig, lernfähig und gesund bleiben können – und welche Bedingungen Organisationen dafür schaffen müssen. Thematisiert werden psychologische Grundlagen von Lernen, Motivation, Emotion, Selbstregulation und Gesundheit ebenso wie die Gestaltung von Arbeit, Zusammenarbeit, Führung und organisationalen Kontexten.
Ein besonderer Fokus liegt auf der Spannung zwischen Autonomie und Orientierung, zwischen Selbststeuerung und strukturellen Rahmenbedingungen. Konzepte wie Selbstwirksamkeit, psychologische Sicherheit, Empowerment, Resilienz und Bindung dienen dabei als verbindende Elemente zwischen individueller Entwicklung, Teamdynamiken und organisationaler Gestaltung.
Ziel des Moduls ist es, Studierende dazu zu befähigen, arbeits- und organisationspsychologische Fragestellungen differenziert zu analysieren, psychologische Wirkmechanismen in Arbeits- und Organisationskontexten zu verstehen und dieses Wissen reflektiert auf aktuelle Herausforderungen in Unternehmen zu übertragen. Arbeits- und Organisationspsychologie wird damit als Schlüsselperspektive für die Gestaltung zukunftsfähiger, gesunder und leistungsfähiger Organisationen vermittelt.
SYMG
Workload[h]
Kontaktstudium: 45
Begleitetes Selbststudium: 45
Unbegleitetes Selbststudium: 90
Planung, Durchführung und Reflexion einer Lehr-Lernsequenz (Inverted Classroom) von 2 Lektionen insgesamt 90 Minuten
Die schriftliche Modulschlussprüfung (closed book) von 90 Minuten (70 Prozent) sowie Planung, Durchführung und Reflexion einer Lehr-Lernsequenz (Inverted Classroom) von 2 Lektionen insgesamt 90 Minuten (30 Prozent) entscheiden über die Zuteilung der 6 ECTS-Punkte.
Fachkompetenzen:
Die Teilnehmenden können:
Methodenkompetenzen:
Die Teilnehmenden können:
Selbstkompetenzen:
Die Teilnehmenden können:
Sozialkompetenzen:
Die Teilnehmenden können:
Dozentenvortrag, Lehrgespräch, kollegiale Fallbearbeitung, Referate von Prakterinnen und Praktikern sowie Einzelarbeit, Partner- und Gruppenarbeit, Fallstudien, angeleitetes Selbststudium, Selbststudium, reflexionsorientierte Lernformate (z. B. strukturierte Selbstreflexion, Lernjournale), praxisnahe Übungen
Literaturangaben: