Modulbeschreibung

BIM-Kollaboration

Kurzzeichen:
M_BIMKOLL
Unterrichtssprache:
Deutsch
ECTS-Credits:
4
Leitidee:

Das Modul behandelt die modellbasierte Zusammenarbeit im gesamten Lebenszyklus eines Bauwerks und vermittelt die zentralen Kompetenzen für eine effiziente, interdisziplinäre BIM-Kollaboration. Im Mittelpunkt stehen die Koordination fachübergreifender Modelle, die Strukturierung und Steuerung von Informationsflüssen sowie die Anwendung standardisierter Prozesse, Rollen und Kommunikationswege.

Die Studierenden lernen, wie BIM-Kollaboration auf methodischer, organisatorischer und technischer Ebene funktioniert. Dazu gehören die Erstellung, Analyse und Pflege kollaborativer Projektunterlagen. Ergänzend werden rechtliche, normative und organisatorische Rahmenbedingungen der digitalen Zusammenarbeit behandelt.

Im praktischen Teil arbeiten die Studierenden mit Koordinations- und Kollaborationsplattformen (CDE – Common Data Environment). Sie führen Modellprüfungen, Kollisionskontrollen und Issue-Management-Prozesse durch, dokumentieren Ergebnisse transparent und unterstützen Entscheidungsprozesse im Projektteam.

 

Lernziele / Kompetenzen

Nach Abschluss des Moduls sind die Studierenden in der Lage:

 

  • die Prinzipien der interdisziplinären BIM-Kollaboration zu erläutern und deren Bedeutung für erfolgreiche Bauprojekte einzuordnen;
  • kollaborative BIM-Prozesse, Rollen und Informationsflüsse zu strukturieren und anzuwenden;
  • AIA, BAP und andere relevante Projektunterlagen zu interpretieren, zu erstellen und im Projektkontext anzuwenden;
  • Modelle unterschiedlicher Fachdisziplinen zu koordinieren, zu prüfen und hinsichtlich Vollständigkeit, Konsistenz und Kollisionen zu bewerten;
  • CDE-Plattformen sicher zu nutzen, Issues zu verwalten sowie Abstimmungsprozesse digital zu dokumentieren;
  • modellbasierte Kommunikation zu analysieren und Optimierungspotenziale in Projekten aufzuzeigen;
  • Risiken, Chancen und rechtliche Rahmenbedingungen der digitalen Zusammenarbeit kritisch zu reflektieren.
Modulverantwortung:
Prof. Beth Martin (BETM)
Standort (angeboten):
Rapperswil-Jona
Modultyp:
Wahlpflicht-Modul für Bauingenieurwesen STD_15(Empfohlenes Semester: 4)Kategorie:Grundlagen und Aufbau Bauingenieurwesen (B-gab)
Wahlpflicht-Modul für Bauingenieurwesen STD_21(Empfohlenes Semester: 4)Kategorie:Grundlagen und Aufbau Bauingenieurwesen (B-gab)
Wahlpflicht-Modul für Bauingenieurwesen STD_23(Empfohlenes Semester: 4)Kategorien:Grundlagen und Aufbau Bauingenieurwesen (B-gab), Grundlagen und Aufbau/Profilierung Bauingenieurwesen (B-gapb)
Wahlpflicht-Modul für Bauingenieurwesen STD_24(Empfohlenes Semester: 4)Kategorien:Grundlagen und Aufbau Bauingenieurwesen (B-gab), Grundlagen und Aufbau/Profilierung Bauingenieurwesen (B-gapb)
Semester Empfehlung:
Keine Semester Empfehlung für dieses Modul vorhanden.
Modulbewertung:
Note von 1 - 6

Leistungsnachweise und deren Gewichtung

Während der Unterrichtsphase:

Abgabe Bericht

Bewertungsart:
Note von 1 - 6

Inhalte

Angestrebte Lernergebnisse (Abschlusskompetenzen):
  • Die Studierenden benennen zentrale Begriffe der BIM-Kollaboration, Rollen und Verantwortlichkeiten.
  • Sie erinnern sich an relevante Normen, Richtlinien und Projektunterlagen wie AIA und BAP.
  • Die Studierenden erklären die Funktionsweise kollaborativer BIM-Prozesse und die Bedeutung des Common Data Environment (CDE).
  • Sie beschreiben, wie Informationsflüsse zwischen den Fachdisziplinen gesteuert werden.
  • Die Studierenden nutzen BIM-Kollaborationstools, um Modelle verschiedener Fachdisziplinen zu koordinieren.
  • Sie wenden Issue-Management, Kollisionsprüfung und Dokumentationsprozesse praktisch an.
  • Die Studierenden untersuchen modellbasierte Arbeitsabläufe hinsichtlich Vollständigkeit, Konsistenz und Schnittstellenproblemen.
  • Sie identifizieren Optimierungspotenziale in der Zusammenarbeit und Kommunikation innerhalb von Projekten.
  • Die Studierenden bewerten die Qualität von Modellen, die Einhaltung von Projektstandards und die Effizienz von Informationsflüssen.
  • Sie reflektieren Chancen, Risiken und rechtliche Rahmenbedingungen der digitalen Kollaboration kritisch.
  • Sie konzipieren praxisgerechte Workflows, die BIM-Modelle effizient nutzen und projektbezogene Entscheidungen unterstützen.
Modul- und Lerninhalt:
  •  Einführung in die BIM-Kollaboration Prozesse
  • Anwenden von Kollaborationsprogrammen
  • Kollaboration mit Fachmodellen
  • Modellbasierte Qualitätssicherung
  • Umgang mit Produkten und Materialien auf Kollaborationsplattformen
  • Umgang mit Daten und Informationen auf Kollaborationsplattformen
  • Einfache Programmierkenntnisse erlangen und einsetzen