Modulbeschreibung

Organizational Learning & Development

Kürzel:
M_mba.OLDE
Durchführungszeitraum:
HS/26
ECTS-Credits:
3
Lernziele:

Fachkompetenzen

Die Teilnehmenden können:

Organisationsentwicklung, Change Management, Organisationsdesign, Personalentwicklung, organisationales Lernen und Wissensmanagement voneinander abgrenzen und ihre jeweiligen Zielsetzungen erläutern.
interne und externe Veränderungstreiber identifizieren und deren Bedeutung für die Entwicklung und Lernfähigkeit reifer Organisationen beurteilen.
Fähigkeiten, Ressourcen und Pfadabhängigkeiten als Fundament organisationaler Veränderungsprozesse erklären und deren Einfluss auf die Anpassungsfähigkeit einer Organisation analysieren.
dynamische Fähigkeiten differenziert nach Erkennen, Ergreifen und Umgestalten erklären und auf organisationale Veränderungs- und Transformationsprozesse übertragen.
Verfestigungen, organisationale Deutungsrahmen und organisationale Identität als Mechanismen organisationaler Trägheit erläutern und deren Auswirkungen auf Veränderungsprozesse beurteilen.
die Zusammenhänge zwischen individuellem, teambezogenem und organisationalem Lernen erklären und aufzeigen, wie Lernergebnisse in Routinen, Rollen, Prozesse, Standards, Systeme und Kennzahlen überführt werden.
digitale Transformation als Auslöser und Anwendungsfall von Organisationsentwicklung und organisationalem Lernen einordnen und deren Auswirkungen auf Prozesse, Produkte, Dienstleistungen, Geschäftsmodelle, Strukturen und Kultur analysieren.
zentrale Voraussetzungen, Chancen und Risiken der organisationalen Integration digitaler Technologien und künstlicher Intelligenz beurteilen.
 

Methodenkompetenzen
Die Teilnehmenden können:

die Ausgangslage einer Organisation strukturiert erfassen und den digitalen Status quo mithilfe einer mehrdimensionalen 10-Item-Messung analysieren.
organisationale Veränderungsprozesse mithilfe geeigneter Modelle, insbesondere der Modelle von Lewin und Kotter, strukturieren, planen und reflektieren.
Lern- und Veränderungsbarrieren anhand von Routinen, Strukturen, Entscheidungsrechten, Anreizsystemen, Deutungsmustern und organisationaler Identität systematisch diagnostizieren.
geeignete Hebel der Organisationsentwicklung in den Bereichen Zielbild, Governance, Rollen, Verantwortlichkeiten, Prozesse, Schnittstellen, Messung, Anreize und Verankerung auswählen und zu einem konsistenten Veränderungskonzept verbinden.
Retrospektiven, After-Action Reviews, Experimentierroutinen und OKR-Lernschleifen situationsgerecht auswählen, ausgestalten und hinsichtlich ihrer Eignung beurteilen.
aus Hypothesen überprüfbare Experimente, geeignete Messgrössen und konkrete Anpassungsentscheidungen ableiten.
für eine konkrete organisationale Veränderung ein begründetes Soll-Szenario mit Diagnose, Entwicklungshebeln, Lernformaten, Verantwortlichkeiten, Kennzahlen und Verankerungsmassnahmen entwickeln.
theoriegestützte Analysen und Handlungsempfehlungen strukturiert in einer Präsentation und einem wissenschaftlich fundierten Gruppenbericht aufbereiten und vertreten.
 

Selbstkompetenzen
Die Teilnehmenden können:

eigene Annahmen, Deutungsmuster und Routinen kritisch hinterfragen und deren möglichen Einfluss auf Veränderungs- und Lernprozesse reflektieren.
die eigene Veränderungsbereitschaft und Veränderungsfähigkeit einschätzen und persönliche Entwicklungsfelder im Umgang mit digitalen und organisationalen Veränderungen ableiten.
konstruktiv mit Unsicherheit, Fehlern und nicht bestätigten Annahmen umgehen und daraus überprüfbare Lern- und Anpassungsschritte entwickeln.
im Spannungsfeld zwischen effizienter Aufgabenerfüllung und explorativem Lernen Prioritäten setzen und das eigene Handeln entsprechend ausrichten.
Verantwortung für vereinbarte Aufgaben, Lernmassnahmen und Ergebnisse übernehmen und den eigenen Beitrag zu organisationalen Veränderungsprozessen reflektieren.
die eigene Arbeits- und Lernweise in Gruppenprozessen reflektieren und Erkenntnisse aus der Zusammenarbeit auf das eigene berufliche Handeln übertragen.
 

Sozialkompetenzen
Die Teilnehmenden können:

organisationale Problemstellungen in Gruppen analysieren und unterschiedliche fachliche Perspektiven zu einem gemeinsamen Problemverständnis zusammenführen.
Beobachtungen, Erfahrungen und implizites Wissen verständlich kommunizieren und in gemeinsames Handeln sowie organisationale Lernprozesse überführen.
unterschiedliche Interessen, Deutungsrahmen und Widerstände in Veränderungsprozessen erkennen, offen ansprechen und bei der Entwicklung tragfähiger Lösungen berücksichtigen.
Rollen, Verantwortlichkeiten, Entscheidungsrechte und Schnittstellen in der Zusammenarbeit klären und gemeinsam verbindliche Vorgehensweisen entwickeln.
konstruktives Peer Feedback geben, erhalten und zur Verbesserung eigener Analysen, Präsentationen und Lösungsvorschläge nutzen.
Diskussionen und Gruppenprozesse strukturiert moderieren, Beiträge anderer einbeziehen und Ergebnisse adressatengerecht präsentieren.
gemeinsam entwickelte Veränderungs- und Lernkonzepte argumentativ vertreten, kritisch diskutieren und unter Berücksichtigung alternativer Perspektiven weiterentwickeln.

Verantwortliche Person:
Prof. Dr. Demann Jasmin (SEIJ)
Standort (angeboten):
St. Gallen (Standard)
Modultyp:
Pflichtmodul für MSc Business Administration STD_23(Empfohlenes Semester: 3)
Semester Empfehlung:
MSc Business Administration_STD_23
  • Musterstudienplan MSc Business Administration – Semester 3

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